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Thema Meere

Stand auf der Messe boot 2012

Greenpeace setzt sich für den Schutz der Meere und seiner Lebewesen ein. Denn Gefahr droht durch Walfänger und großindustrielle Flotten, die die Weltmeere leerfischen. Greenpeace-Aktivisten kämpfen auf hoher See gegen die zerstörerischen Praktiken und wollen erreichen, dass die industrielle Hochseefischerei drastisch reduziert wird.

Die Ozeane sind die Heimat der Wale. Greenpeace kämpft seit 1975 für den Schutz der Meeresgiganten und will den Walfang beenden, wie er noch immer entgegen internationalen Abkommen von Japan und Norwegen betrieben wird. Um die bedrohten Meeressäuger zu schützen, will Greenpeace einen Weltpark für Wale errichten.

Chemie Dauergifte stehen im Zentrum der Chemie-Kampagne. Diese Chemikalien schädigen die Gesundheit und die Umwelt und verbreiten sich bis in die entlegensten Winkel der Erde. Eines davon ist TBT (Tributylzinn), das hauptsächlich in Schiffsanstrichen verwendet wird. Greenpeace sprüht Warnsymbole auf Schiffe und fordert. dass das EU-Chemikalienrecht komplett reformiert wird, damit Dauergifte verboten werden. Weltweit gelangt TBT über Schiffsanstriche in unsere Gewässer und schädigt Wale, Fische und andere Meerestiere. Beim Menschen als Endverbraucher kann das Gift die Abwehrkräfte und das Hormonsystem beeinträchtigen.

Wussten Sie, dass jedes Jahr 100 Millionen Haie aus kommerziellen Gründen abgeschlachtet werden? Aber auch das Töten um der Trophäe willen zeugt von ungeheurer Respektlosigkeit der Natur gegenüber. Bis zu 10.000 Mark ist Liebhabern das Gebiss eines echten Weißhais wert.

Damit die Meere in ihrer Vielfalt erhalten bleiben, müssen Raubbau und Verschmutzung gestoppt werden:

  • Bei allen Erdöl- und Gasförderungen in den Meeren muss Verschmutzung verhindert werden. Für Öltransporte sind verbesserte und einheitliche Sicherheitsstandarts zu schaffen. Neue Ölfelder dürfen nicht erschlossen werden.
  • Die Einleitung von Giftstoffen in die Meere muss unterbunden werden, dass gilt insbesondere für schwer abbaubare Chemikalien, die sich in der Natur anreichern. Die nukleare Wiederaufarbeitung ist umgehend zu stoppen- und damit auch die Einleitung radioaktiver Abwässer aus den Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und England.
  • GREENPEACE fordert ein globales Walschutzgebiet, einen "WELTPARK FÜR WALE ", und das uneingeschränkte Verbot des kommerziellen Walfangs. Nur so sind die bedrohten Meeressäuger langfristig zu schützen.
  • Die Überfischung der Meere muss beendet werden, die industrielle Fischereiflotte weltweit bis 2005 halbiert werden. Wie Fischfang ohne Raubbau funktionieren kann, zeigen die GREENPEACE-Prinzipien für eine ökologisch und sozialverträglichen Fischerei.