Die Landwirtschaft, wichtiger Zulieferer für die Lebensmittelhersteller, setzt immer unverhohlener auf die Gentechnik. Freisetzungen von genmanipulierten Pflanzen sind ein waghalsiges Experiment. Greenpeace-Aktionen auf Genmais-Feldern in Frankreich üben auf die Gentechnik-Industrie Druck aus. Erfolgreich ist der Einsatz gegen genmanipulierte Futtermittel für Tiere: McDonalds in Deutschland erklärt den Verzicht.
Gentechnik in der Tütensuppe, Gifte im Babybrei - Verbrauchern wird eine Menge aufgetischt. Viele Menschen wollen sich das alles von Industrie und Politik nicht länger gefallen zu lassen. Als Einzelner sind die Möglichkeiten, Dinge zu verändern jedoch begrenzt.
Das EinkaufsNetz bietet die Plattform, Verbraucherinteressen und Verbrauchermacht zu bündeln. Durch Informationen und Kampagnen versetzt es Verbraucher in die Lage, wirkungsvoll Druck mit dem Einkaufskorb zu machen. Das EinkaufsNetz ist die Verbraucherorganisation von Greenpeace, sie stellt unbequeme Fragen, gibt ehrliche Antworten und bietet den Menschen die Möglichkeit der Macht der Konzerne etwas entgegenzusetzen - politisch motivierten, nachhaltigen Konsum.
Mit Hilfe dieses Einkaufsratgebers können Sie Gentechnik in Ihrem Essen vermeiden und den Konzernen deutlich machen, dass diese Risikotechnik keine Chance hat. Hier erfahren Sie, wie die Lebensmittelhersteller es mit der Gentechnik halten. Der Ratgeber ist auch das Ergebnis diverser Mitmachaktionen der EinkaufsNetz-Mitglieder. Ihre Protestschreiben haben dafür gesorgt, dass bereits im Sommer des letzten Jahres die große Mehrheit der Firmen erklärte, keine Zutaten aus genmanipulierten Pflanzen in Lebensmitteln einzusetzen. Doch nach wie vor werden die meisten Tiere, deren Produkte (Milch, Eier, Fleisch) auf unseren Tellern landen, mit Gentechnik gefüttert. Hier gibt's noch einiges zu tun.
Mitmach-Aktionen
Geschäftstüchtige Gentechnik-Konzerne sichern sich Patente auf Pflanzen, Tiere und Teile des menschlichen Körpers. Mit einer solchen Lizenz schalten sie die Konkurrenz aus und verdienen exclusiv an der Nutzung der Natur. Leben, das die Natur hervorgebracht hat, lässt sich jedoch nicht neu erfinden - dennoch verlangen Gen-Firmen Sonderrechte und Privilegien auf Mäuse und Affen, Giraffen oder Tomaten, die sie gentechnisch verändert haben.
Leben ist nicht patentierbar! - Greenpeace wehrt sich dagegen, dass das gemeinsame Erbe der Menschheit zum Monopol der Industrie wird - mit Aktionen und Lobbyarbeit auf deutscher und internationaler Ebene.
Die zentralen Forderungen der Gentechnik-Kampagne von Greenpeace:
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