Über 20.000 Menschen aus ganz Deutschland sind am 25.11. nach Dannenberg gekommen.
Sie protettestierten gegen das sogenannte Endlager in Gorleben. Hier wird seit rund 30 Jahren der Atommüll in einer Lagerhalle aufbewahrt. In den Salzstock in der Nähe kann der Müll nicht gebracht werden, da es dort noch zu feucht ist. Trotzdem kommt fast jedes Jahr noch der "Castor" ins Wendland. Die Endlagerfrage in Deutschland bzw. weltweit ist nicht geklärt.
Wie lange soll noch der Atommüll in Gorleben gelagert werden, obwohl schon die Grenzwerte überschritten sind?
Greenpeace International hat zwei Japanerinnen mit zur Demontration gebracht. Die jüngere der Beiden (alleinerziehende Mutter von zwei 9 und 11 jährigen Kindern) berichtete davon, dass sie Fukushima verlassen musste und nun ca. 100 km davon entfernt wohnt. Es war sehr ergreifend wie sie davon erzählt hat. Die Tochter von ihr sagte mal, wir können nie wieder nach Fukushima zurück, da wir sonst sterben werden. Sie sagte dazu, so denken Kinder heute.
Die andere Frau war eine Biobäuerin die darum kämpft weiter Bioprodukte zu produzieren.
Greenpeace International hilft ihr dabei. Unter anderem werden regelmäßig die Strahlenwertegemessen.
Allein an diesen Beispielen wird deutlich, wie wichtig es ist, eher heute als morgen aus der Atomkraft auszusteigen. Die Atomkraft war nie und wird nie beherschbar sein.
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