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D´dorf, Funkturm
Schlechte Isolierung, Flingern-Dieselstrasse
D´dorf, Eythstrasse
D´dorf, Am Falder

Thermographie Projekt 2000

Düsseldorf war die fünfte Station der bundesweiten GREENPEACE Thermographie-Tour. Ziel war es, die Wärmelecks in Häusern mit einer speziellen Infrarotkamera aufzudecken um somit die maßlose Energieverschwendung zahlreicher Wohnhäuser zu dokumentieren. Die geladenen Presse war am 28 Februar zahlreich im Ausstellungscontainer erschienen. Hier einige Auszüge der Artikel vom 29.2.2000:

"WZ" Bericht von Claudia Weber

Knallrot verrät die Wärmelecks

Altbauten verschwenden wegen fehlender Wärmedämmung viel Energie. Greenpeace will mit seiner bundesweiten Aktion die Sanierung dieser Häuser erreichen. Die Bilder, die Greenpeace in Düsseldorf von verschiedenen Altbauten mit einer wärmeempfindlichen Infrarot-Kamera geknipst hat, sehen ein wenig wie Popart-Kunstwerke aus. Das Foto von einem Mehrfamilienhaus in der Dieselstrasse (Flingern) schimmert in den verschiedensten Farben: Der Bereich um die Fenster leuchtet Knallrot, weiter sind auf der Fassade noch gelbe, grüne und weiße Flecken zu sehen. Was für die unwissenden Betrachter hübsch anzuschauen ist, lässt Wolfgang Gercer von Greenpeace Düsseldorf aufschreien. Denn: Durch verschiedene Farben macht die Infrarotkamera die Wärme der Oberfläche des Hauses sichtbar. Die rote Farbe signalisiert dabei, dass die Fassade an dieser Stelle besonders löchrig ist, dort viel Wärme entweicht und dadurch besonders viel Energie verbraucht wird. Der Altbau an der Dieselstrasse ist kein Einzelfall. Gebäude aus den 50er, 60er und 70er Jahren gelten wegen einer fehlenden Wärmedämmung als große Energieverschwendung. Für Neubauten gibt es eine Wärmeverordnung, die eine Dämmung vorschreibt. Bei den Altbauten könnte die Energieverschwendung nur durch eine Sanierung der Häuser erreicht werden. Um diese zu erreichen, will Greenpeace mit den Wohnungsbaugesellschaften zusammenarbeiten. Auch gestern wurden zehn in Düsseldorf ansässige Wohnungsbaugesellschaften eingeladen, um eine Zusammenarbeit zu erreichen. Gekommen war keine.

"NRZ" Bericht von Michael Mücke

Fassaden so löchrig wie Schweizer Käse

Düsseldorfs Hausbesitzer tun zu wenig für den Klimaschutz. Diesen Vorwurf machte die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die 16 Häuser von zehn Wohnungsbaugesellschaften untersuchte. Mit Hilfe einer Infrarotkamera wurden Fassaden und Fenster auf "Wärmelecks" geprüft. Das Ergebniss war niederschmetternd: Nur der alte Salzmannbau bestand den Test. In anderen Häusern entwich kostbare Energie nach außen.

"BILD" Bericht von Ulrich Altmann

Düsseldorfs schlimmste Energie-Verschwender

Greenpeace auf der Jagd mit Infrarot-Kamera
Düsseldorf - Greenpeace ging auf Jagd - nach Wärmelecks in unseren Häusern. Gestern stellten sie am Jan Wellem-Platz das Ergebnis vor: Wohnhäuser gehören zu den schlimmsten Energieverschwendern der Stadt.

"EXPRESS" Bericht von Annette Stolz

Energie-Fresser überführt

Greenpeace: Doppelt hohe Heizkosten in unsanierten Altbauten
Düsseldorf - Tausende Mieter von Altbauten schmeißen ihr Geld zum Fenster heraus, zahlen das Doppelte an Heizkosten. Weil die Wärme durch unzureichend isolierte Wände und Fenster verschwindet. Pure Energie-Verschwendung.

Eine Initiative von Greenpeace und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Klimaschutz schafft Arbeitsplätze Gütesiegel setzt ökologische Standards. Lesen sie dazu den ausführlichen Bericht zum „Das Plus für Arbeit und Umwelt”.